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Selbstfürsorge – Mehr als Fastfood für die Seele

Wenn ich dir erzähle, dass wir heute über Selbstfürsorge sprechen, denkst du vielleicht daran, dass du dir echt mal wieder was gönnen solltest. Einen Abend für dich. Mit einem guten Buch und einem Glas Wein. Oder du fährst endlich mit deiner besten Freundin in dieses tolle Wellnesshotel. Überhaupt wäre eine Massage mal wieder richtig gut. Und da hast du vollkommen Recht. Das alles wird dir, deinem Körper und deiner Seele gut tun. Aber hinter Selbstfürsorge steckt ein bisschen mehr. Es ist ein fester Bestandteil deines Alltags. Eine Sammlung vieler Routinen, die dafür sorgen, dass du dich wirklich um dich selbst kümmerst.

Selbstfürsorge

canva

Die Bedeutung von Selbstfürsorge

Selbstfürsorge ist also sehr viel mehr, als ein bisschen „Fastfood“ für die Seele. Du solltest Selbstfürsorge nicht nur dann praktizieren, wenn die Akkus leer sind. Wenn dein Job und dein Privatleben dich so ausgelaugt haben, dass du kaum noch ein Fuß vor den anderen setzen kannst. Dann „zwingst“ du deinen Körper jetzt mal fix zu entspannen. Und danach wieder ab ins Getümmel. So lange, bis du dir wieder ein Schaumbad verdient hast.

Aber Selbstfürsorge ist keine Flucht aus dem Alltag. Und du musst sie dir nicht verdienen. Selbstfürsorge ist eine innere Haltung. Die Art und Weise, wie du einen fürsorgenden Blick auf dich selbst hast.

Selbstfürsorge ist die bewusste Entscheidung Ja zu dir selbst und deinen Bedürfnissen zu sagen

Und zwar nicht nur in dem Moment, in dem du gemütlich auf der Couch liegst. Das Buch in der einen und ein Glas Wein in der anderen Hand.  Sondern während deines gesamten Alltags. Immer wieder zwischendurch.

Wenn du eine kurze Auszeit aus deinem Arbeitstrubel benötigst, dann nimm sie dir. Es ist vollkommen in Ordnung, dich kurz in deinem Bürostuhl zurück zu lehnen und eine Tasse Kaffee zu trinken. Selbst als Erzieherin ist mir das möglich. Ich jongliere zwar nebenher die Kaffeetasse, aber zwischendrin ist ein kurzes Anlehnen immer wieder möglich. Das alles dauert vielleicht fünf bis zehn Minuten. Dann geht es konzentriert weiter.

Nimm im Alltag deine Bedürfnisse wahr – und vor allem ernst

Sei achtsam im Umgang mit dir selber. Höre in dich hinein, erkenne deine Bedürfnisse und benenne sie. Das ist der erste Schritt in Richtung Selbstfürsorge. Dabei spreche ich auch von deinen Grundbedürfnissen. Du hast Durst? Dann trink etwas! Du hast keinen Durst? Dann trink trotzdem etwas! Denn dass du ausreichend Flüssigkeit benötigst, um deinen Körper gesund zu halten, das weißt du ja. Und auch das ist Selbstfürsorge.

Nimm die Signale deines Körpers wahr und achte bereits im Alltag darauf, dass du nicht auf der Strecke bleibst.

Dein Alltag darf nicht zur Ausrede werden, die rechtfertig, dass du dich schlecht behandelst

Lerne, dir selbst gegenüber mitfühlend und wertschätzend zu sein. Wenn du dir selbst gegenüber diese innere Grundhaltung hast, wirst du dich nicht mehr mit einzelnen Aktionen wieder herstellen müssen. Dann gönnst du dir immer noch das Buch und den Wein. Aber nicht, weil du es dir nach dieser Woche verdient hast, so fertig, wie du bist. Sondern, weil du gut zu dir selbst sein möchtest. Du verdienst Selbstfürsorge immer. Also achte im Alltag auf deine Bedürfnisse und nimm sie ernst. Schon bald entsteht daraus der Wunsch, seelisch, geistig und körperlich gesund zu bleiben und auf diesen Ebenen auch glücklich und erfüllt zu sein. Du merkst, dass du es dir wert bist, dich um dich selbst zu sorgen.

Durch Selbstfürsorge wirst du resilienter und reduzierst dein Stresslevel

Durch Selbstfürsorge wird aus einem „ich muss“ immer schneller ein „ich darf“ oder „ich will“.  Das nimmt Druck aus deinem Alltag und lässt dich entspannter sein. Und wenn du deine Bedürfnisse erkennst und sie ernst nimmst, löst du dich von äußeren Umständen. Du wirkst aktiv auf dein Wohlergehen ein. Immer. Du entscheidest, was du in deinem Leben haben willst.

Selbstfürsorge

canva

Baue viele Gewohnheiten auf, die dein dauerhaftes Wohlergehen sichern

Selbstfürsorge erlernst du leider nicht von heute auf morgen. Sie ist ein Prozess, an dem du stetig arbeiten wirst. Beginne damit, deine Bedürfnisse wahrzunehmen. Benenne und erfülle sie. Nebenher kannst du Gewohnheiten aufbauen, die dein Wohlergehen sichern. Am Ende diesen Beitrages findest du eine Checkliste mit Ideen dazu.

Wenn du lernst, deine Bedürfnisse wahrzunehmen, wirst du lernen, das Selbstfürsorge nicht immer leicht ist. Denn Selbstfürsorge bedeutet auch, dass du dich unangenehmen Dingen stellst. Das bedeutet, du musst manchmal loslassen, deine Grenzen mit anderen kommunizieren und nein sagen. Nimm auch die negativen Gefühle wahr und gebe ihnen Raum. Das bedeutet vielleicht, dich von einem Freund zu trennen, dessen Freundschaft dich nur runterzieht. Es bedeutet, dass du vielleicht Ablehnung erfährst, weil du es nicht mehr allen recht machen möchtest, sie es aber so gewohnt waren. Und es bedeutet auch, die Vorsorgeuntersuchung wahrzunehmen.

Tschüss, Komfortzone

Selbstfürsorge betreiben bedeutet, endlich aus dem Schuh zu kommen. Schaffe dir einen Alltag, der es nicht mehr nötig macht, dass du dich von ihm erholst. Werde stressresistenter und bring Leichtigkeit in deinen Alltag. Du hast es geschafft, wenn du sagen kannst: Ja, mein Leben fühlt sich gut an. (1)

Mein Selbstfürsorge – Planer für dich

Ich habe dir einen kleinen Selbstfürsorge – Planer erstellt. In der Grafik siehst du, wie er mit deinen Routinen aussehen könnte. Indem du deine Routinen regelmäßig einhälst und dies mit dem Planer überprüfst, gehen sie dir bald in Fleisch und Blut über. Unter der Grafik findest du einen Download für einen blanco Selbstfürsorge – Planer, den du ganz individuell mit deinen eigenen Routinen füllen kannst

Selbstfürsorgeplaner

canva

Hier geht es zu deinem ganz eigenen Selbstfürsorge – Planer:

Selbstfürsorge-Planer als pdf (114 Downloads)

 

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Du hast in der Grafik das Glückstagebuch bemerkt? Ich habe ein Mini- Ebook für meine Blogleser dazu geschrieben. Wenn du es haben möchtest, trage dich einfach in die Liste ein.

 

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