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Sehstörung – Unsichtbares Symptom

Eine Sehstörung steht oft am Anfang der Multiplen Sklerose. Erfahre hier, in welcher Form eine Sehstörung auftreten kann und wie du dich verhalten solltest.

via canva

 

Manchmal tun mir die Augen beim Bewegen weh. Aber das ist so selten und so wenig ausgeprägt, deshalb habe ich das niemals als Symptom einer chronischen Erkrankung angesehen. Oder als Sehstörung empfunden. Und weil es so selten auftritt, habe ich diese “Schwierigkeit” auch bei keinem Gespräch während der Diagnostik angegeben. Erst Rückblickend wurde mir klar, dass dieses Wehwechen mit der Multiplen Sklerose zusammenhängt.
Das geht aber auch ganz anders!

Viele Menschen haben zu Beginn der Multiplen Sklerose mit Sehstörungen zu tun.

Häufig fängt es mit Doppelbildern an. Die Sicht ist klar, aber alles wird zwei Mal gesehen. Aber auch eine Sicht, wie durch Nebel oder Unschärfe, sowie ein verändertes Farbensehen können auf eine Sehnerventzündung oder eine Entzündung eines anderen  Hirnnervs, der deine Augen versorgt, hinweisen. Informationen, die deine Augen aufnehmen, werden dann nicht mehr richtig an das Gehirn weitergeleitet. 
Sehstörung stehen meistens mit einem akuten Schub im Zusammenhang. Sie halten wenige Tage bis mehrere Wochen an. Oft bilden sie sich zurück. Leider kommt es aber auch vor, dass Schäden am Sehnerv zurück bleiben und die Sehkraft auf Dauer eingeschränkt bleibt oder sogar verloren geht.
 

Was du bei einer Sehstörung tun kannst..

Da die Sehstörungen meistens unter einem Schub auftreten, wird dir dein Neurologe sicherlich eine Kortisonschubtherapie empfehlen. Du wirst über einen Zeitraum von drei bis fünf Tagen über eine Infusion hochdosiertes Kortison verabreicht bekommen. Dadurch soll die Entzündung gestoppt und weitere Schäden, die sonst entstehen würden, vermieden werden. Trotzdem kann es noch eine ganze Weile dauern, bis die Symptome verschwinden. Bist du also sehr lichtempfindlich geworden, kannst du eine Sonnenbrille tragen. Bei Doppelbildern hilft in manchen Fällen ein Abkleben oder Abdecken des geschädigten Auges. Das wird von einem Augenarzt angeleitet und begleitet. 
Grundsätzlich solltest du auftretende Veränderungen beim Sehen immer schnellstmöglich mit deinem Neurologen besprechen. Damit bei einem Schub entsprechend gehandelt werden kann, um schwerwiegende oder dauerhafte Schäden zu vermeiden. 
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