Top
Hier geht es direkt zum Blog..

Mindsetting – Leben statt leiden Teil 3

Im ersten Teil und zweiten Teil der Reihe “Leben statt leiden” haben wir uns mit dem positiven Mindset im Allgemeinen und seine Entstehung beschäftigt. Heute wird es darum gehen, wie wir mit Mindsetting eine lösungsorientierte Herangehensweise an Herausforderungen im Leben zu schaffen.

Mindsetting

canva

Letztes Mal hast du bereits einen wichtigen Schritt zum Reseten deines Mindset getan. Du hast gelernt, wie du Positives in dein Leben bringst. Und du übst dich weiter darin. Das ist super! Denn deine psitive Einstellung wird dich immer öfter zu der Frage “Was muss passieren, damit es klappt?” bringen – und damit bringst du einen konstruktiven Denkprozess ins Rollen. Dieser macht dich offen und flexible in deinem Denken. Und da möchtest du hin. Zu einem flexiblen, lösungsorientierten Mindset, das dir persönlichen Wachstum ermöglicht.

Kleine Schritte sind besser, als gar keine Schritte

Um dir ein Growth Mindset zu anzueignen, ist wieder etwas Training angesagt. Mit einer positiven Sichtweise auf das Leben, wird dir das Mindsetting deutlich leichter fallen. Aber auch, wenn deine Glaubenssätze wirklich starr sind, wirst du es durch aktives Mindsetting schaffen, sie zunächst zu lockern und letztendlich zu lösen. Der Prozess wird einige Zeit in Anspruch nehemen und nie ein Ende finden. Denn persönliches Wachstum endet nie. Du wirst dich immer selbst darin schulen können, mehr Positives in dein Leben zu bringen oder flexibler zu denken. Oder du entdeckst neue Themen für dich. Vielleicht beschäftigst du dich als nächstes damit, wie du negative Gedanken stoppen kannst.

Jetz konzentriere dich aber erstmal darauf, dein fixed Mindset zu lösen.

10 Wege, um ein Growth Mindset zu praktizieren

 

1. Ziehe es vor, kontinuierlich dazu zu lernen, statt schon alles wissen zu wollen oder zu müssen.

Oberstes Ziel sollte für dich persönliches Wachstum sein. Das bedeutet, dass du kontinuierlich dazu lernst. In allen Bereichen, die du dir zum Ziel setzt. Und ganz nebenher auch in den Bereichen, die dir das Leben zum Ziel setzt. Du weißt doch – man lernt nie aus. Das solltest du aber nicht als gegeben sehen, sondern als Möglichkeit.

2. Nutze Fehler als Möglichkeit, um zu wachsen und nicht, um dich zu kritisieren.

Fehler passieren. Das ist vollkommen in Ordnung. Du kannst deine Fehler zwar ncht rückgängig machen, aber du kannst aus ihnen lernen. Statt dich jetzt also selber fertig zu machen, weil du versagt hast oder etwas getan hast, das du sehr bereust, frag dich lieber, wie du es in Zukunft besser machen kannst. Was hast du daraus gelernt? Nimm die negativen Gefühle, die du gerade hast an. Sie gehören zum Leben dazu. Spüre sie eine zeitlang, akzeptiere sie – und dann fang neu an. Du bist ein Stück gewachsen. Das passiert dir so auf jedenfall nicht nochmal!

3. Belohne deine Bemühungen und den Prozess mehr, als das Ergebnis.

Du hast dir ein persönliches Ziel gesetzt? Sehr gut! Und nun los – der Weg ist das Ziel! Behalte das, was du erreichen willst, immer gut im Auge. Und belohne dich dafür, dass du aktiv geworden bist. Wie? Das passiert eigentlich schon fast von alleine.. deine Motivaton, gibt dir diesen Kick. Du bist mega heiß darauf, dein Ziel zu erreichen und das spornt dich an. Du planst, arbeitest daran, kommst ein Stückchen weiter. Das fühlt sich sooo gut an! Das Ziel erreicht zu haben, wird einfach mega, keine Frage. Aber jeder kleine Schritt n diese Richtung ist auch richtig gut. Spür das!

4. Erkenne die Denk- und Verhaltensweisen anderer Menschen an.

Jeder muss für sich entscheiden, welchen Weg er im Leben geht. Die Wege der anderen können wir oft nicht nachvollziehen. Besonders bei den Menschen, die wir lieben, fällt es uns oft schwer, ihre Entscheidungen zu verstehen. Oder ihre Denkweise nachzuvollziehen. Aber so schwer es auch ist – es geht dich nichts an. Akzeptiere die Denk- und Verhaltensweisen deiner Mitmenschen. Und wenn du es so annimmst, wie es eben ist, vielleicht kannst du dann ja doch auch noch für dich etwas Positives daraus ziehen.

Mindsetting

canva

5. Schaffe Raum dafür, dass anderes möglich werden kann.

Hier setzen wir wieder an deinen negativen Glaubenssätzen an. Lass sie los. Wenigstens zunächst einmal ein bisschen. Öffne dich für die Herausforderungen und Hindernisse in deinem Leben und schaue sie dir wenigstens mal an. Blocke nicht sofort ab. Ich weiß, dass Veränderungen hart sein können. Aber sie können auch wunderbar sein. Manche Dinge passieren ohnehin. Egal, ob dir das gefällt oder nicht. Mache das Beste daraus. Lass Veränderungen zu!

6. Füge den Satz „Noch nicht..“ zu deinem Wortschatz hinzu.

Etwas klappt nie und nimmer und das, was du erreichen möchtest wird nie passieren? Es ist doch immer so? Das sind harte Anklagen an dich und dein Leben und sie erheben Allgemeingültigkeit. Die steht ihnen aber gar nicht zu. Nur weil ewas jetzt nicht ist. Heißt das nicht, dass es nie sein wird. Streich diese Formulierungen so gut es geht aus deinem Vokabular. Für immer! Und lass sie nie wieder kommen! Und dann heiß “Noch nicht!” herzlich Willkommen in deinem Leben. Denn nur weil etwas noch nicht ist – es kann noch sein! Schau dir das Problem doch nochmal an, vielleicht findest du eine Lösung.

7. Pflege Neugier und Anfängergeist so oft, wie möglich.

“Das habe ich noch nie vorher versucht. Also bin ich mir völlig sicher, dass ich es schaffe!” Dieses Zitat stammt von Pipi Langstrumpf. Und sie geht Neues sowas von richtig an. Natürlich kann es schief gehen. Aber wie es dann weitergehen soll, kannst du dir dann überlegen. Erstmal machen! Kann nämlich auch gut werden.

8. Feiere deinen eigenen Wachstum und den von anderen.

Du entwickelst dich stetig weiter. Unbewusst und seit Neuestem auch bewusst! Das ist mega gut! Ich freue mich für dich, weil du dich dazu entschlossen hast, aktiv zu werden. Denn das wird dich voran bringen. Und ich freue mich für mich. Ich beschäftige mich schon lange mit Mindsetting und persönlicher Entwicklung. Aber ich habe bisher noch niemanden daran teilhaben lassen. Aber jetzt! Und das fühlt sich gut an. Das macht mir Spaß. Ich habe auch schon weiere Ideen für dich und für mich. Es geht also weiter. Und das ist gut! Stillstand ist der Tod…

9. Mache dir bewusst, auf welche Arten du dich schon verändert hast und wie es dich voran gebracht hat.

Herausforderungen oder Hindernisse im Leben bringen uns erstmal zum Stoppen. Das ist vollkommen normal und okay. Wichtig ist, dass du weiter gehst. Schritt für Schritt. Das fühlt sich erstmal hart an. Aber das hast du schonmal gemacht. Du kannst das! Das ist doch nicht deine erste Krise. Du machst das schon dein ganzes Leben. Du kannst dich nicht mehr daran erinnern, aber als du Laufen gelernt hast. Verdammt! Wie oft bist du da hingefallen! Aber du bist immer wieder aufgestanden. Du hast schon damals Wege gesucht und sie gefunden. Und das hast du auch im weiterem Verlauf deines Lebens. Blick mal zurück…

10. Sei dankbar für deine Unvollkommenheit und freue dich auf die Möglichkeiten dich sich dir zur Veränderung    noch bieten.

Das ist schon fast ein bisschen poetisch von mir. Und so wahr! Wir sind alle nicht perfekt. Das sollte auch gar nicht das Ziel sein. Du solltest immer du selbst sein. Offen für das, was da noch kommen wird und dich darauf freuen. Du kannst es zwar nicht beeinflussen, aber du hast in den Händen, wie du darauf reagierst und was du daraus machen wirst. Du wirst weiter wachsen und irgendwann die beste Version von dir selbst sein. Das Leben und du – ihr macht das schon!

 

Natürlich bedeutet Mindsetting Arbeit. Wichtig ist, dass du achtsamer wirst, was deine Gedanken betrifft. Du musst deine negativen Glaubenssätze erkennen und dann entsprechend reagieren. Gehe kleine Schritte in diesem Prozess und feiere jeden kleinen Erfolg. Der große stellt sich von ganz alleine ein, wenn du nur dran bleibst.

Hat dir mein Beitrag gefallen? Dann lass mir doch einen Kommentar hier.

Ich habe außerdem ein Mini-Ebook für meine Blogleser geschrieben. Kostenlos versteht sich. Wenn du Interesse hast, trage dich bitte in die Liste ein.

Gib mir eine kurze Rückmeldung über die Sterne!
[Insgesamt: 1 Durchschnittlich: 5]

Kommentare

  1. Janina meint

    Guten Morgen,
    ein wirklich sehr interessanter und informativer Blogpost von dir!
    Gerade mit Punkt 4 tue ich mir sehr oft schwer. Entscheidungen anderer teilweise zu verstehen fällt mir schwer weil diese für mich oft nicht nachvollziehbar sind, da muss ich ständig aufs Neue an mir arbeiten bzw. versuche das!
    Ganz liebe Grüße,
    Janina

  2. Denise meint

    Ein sehr schöner Beitrag, vielen Dank dafür. Ich werde versuchen, das ein oder andere umzusetzen. Die Denkweise anderer mit anzuerkennen, ist teilweise echt schwer, aber das kann man ja lernen 🙂

  3. Auszeitgeniesser meint

    Tolle Ideen und Tipps um gerade jetzt mit negativen Gedanken besser umgehen zu können.
    Besonders die kleinen Schritte sind so wichtig, denn alles andere bedeutet Stillstand und den kann niemand brauchen.

    Liebe Grüße, Katja aus dem WellSpa-Portal.de

  4. Tanja L. meint

    Wichtig ist auch den Satz “ich muss (nicht)” durch “ich will (nicht)” zu ersetzen. Das nimmt bei vielem den Druck raus. Man muss nicht, man will etwas erreichen. Pipis Zitat habe ich schon wieder ganz vergessen, aber das trifft es eigentlich genau. Was man aus Kinderbüchern noch alles lernen kann!

  5. Mo meint

    Toll, was für einen ausführlichen und informativen Blogbeitrag du zu diesem Thema geschrieben hast. Besonders wichtig sind mir ja immer kontinuierliche Schritte. Genau wie du es schreibst. Das motiviert viel mehr. Deine Tipps sind wirklich super nützlich,

    Liebe Grüße
    Mo

  6. Annkathrin meint

    Vor allem dieses “Noch nicht…” übe ich mir anzueignen – das verändert so viel!
    Auch das “Erfolge feiern” war mir lange nicht so präsent, wie seit ich mit meinem Freund zusammen bin. Wir beide unterstützen uns gegenseitig und es wird – ohne, dass wir das abgesprochen haben – alles gefeiert. Ein High-Five hier, eines da -ist super schön und helfend. *_*

    Toller Beitrag!

  7. Sandra meint

    Ein wunderbarer Beitrag! Vielen, vielen Dank dafür…
    Manchmal verliert man das einfach alles aus den Augen. Und Deine Tipps kamen genau richtig.
    Alles Liebe
    Sandra

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Mindset matters most…

  • Selbstfürsorge – Mehr als Fastfood für die Seele
  • Mindsetting – Leben statt leiden Teil 3
  • Positives Mindset – Leben statt leiden Teil 2
  • Positives Mindset – Leben statt Leiden Teil 1
  • Multiple Sklerose zu Corona – Zeiten